14.12.2019

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Wer hat Poker erfunden?

Vielleicht hast Du schon einmal versucht herauszufinden, wer das Pokerspiel erfunden hat und wo es seinen Ursprung hat. Vermutlich wird es Dir dabei wie mir ergangen sein und Du bist auf kein eindeutiges Ergebnis gestoßen. Am Ende Deiner Suche warst Du dann wahrscheinlich mehr verwirrt als vorher. Deshalb werde ich versuchen, etwas Licht ins Dunkle zu bringen. Tatsächlich gibt es keine Einzelperson, die als Erfinder des Pokerspiels bezeichnet werden könnte. Niemand kann den genauen Ursprung des Spiels ausmachen, es hat sich viel mehr fließend entwickelt.

Immer mehr Menschen konnten sich nach und nach daran erinnern Poker gespielt zu haben, ohne dass sie wussten, wer es erfunden hatte. Oft wird die Erfindung des Spiels sogar ganzen Ländern zugeschrieben, aber auch das ist umstritten. Poker hat sich also Schritt für Schritt weiterentwickelt und verschiedene Kulturen haben dazu beigetragen, bis das Kartenspiel schließlich zu dem geworden ist, was wir heute kennen.

Wie gesagt gibt es keine Einzelperson, die Poker erfunden hat. Sogar die Ursprungsregion des Spiels kann nicht klar festgemacht werden. Ziemlich sicher scheint aber, dass sich Poker in Europa entwickelt hat. Das deutsche Pochspiel war einer seiner Vorgänger im 15. Jahrhundert. Ebenso wurde Poker aber durch das französische Spiel Poque geformt. Poch und Poque leiten sich beide von „pochen“ ab, was auf Englisch „to poke“ heißt. Daraus hat sich dann der Name Poker entwickelt, der im Jahre 1836 auch nachgewiesen werden kann. Keiner kann aber sagen, wann genau die Pokerregeln festgelegt wurden.

In Amerika wurde erstmals um 1829 mit einem 20-Karten Deck Poker gespielt. Das hat der englische Schauspieler Joseph Crowell berichtet, der das Spiel in New Orleans gespielt hat. Nach Amerika gebracht haben das Spiel aber nicht die Engländer, sondern die französischen Siedler. Poker hat sich dann schnell auf die Mississippi-Dampfschiffe ausgebreitet, die als Spielhallen bekannt waren. In diesem Zeitraum ist auch das französische 52-Karten Deck eingeführt worden, welches sich schnell durchgesetzt hat. Außerdem hat mit dem größeren Deck auch das Flush Einzug in das Pokerspiel gefunden. Ich bin mir sicher, Du könntest Dir Poker schwer ohne dem Flush vorstellen.

Im Amerikanischen Bürgerkrieg (1861-1865) haben die Soldaten oft Poker gespielt, um sich etwas zu entspannen. Somit ist das Spiel immer bekannter und beliebter geworden. Außerdem sind jetzt immer mehrere der Elemente dazugekommen, die wir heute kennen. Das Unentschieden ist um 1850 zum Poker dazu gekommen. Stud Poker und das Straight sind dann im Bürgerkrieg Teil der Spielregeln geworden. 1975 ist die Wild Card in Amerika aufgetaucht und um 1900 dann Lowball und Split-Poker.

Nach dem Bürgerkrieg ist Poker ein fester Bestandteil des „Wild West“-Mythos geworden. Viele berühmte Revolverhelden, wie zum Beispiel Jesse James, haben oft Poker gespielt. In den Saloons des Wilden Westen war Poker sehr beliebt, deshalb gibt es viele berühmte Geschichten darüber. James Tod soll sogar mit einer Pokerrunde zu tun gehabt haben. Du kannst Dir sicher vorstellen, dass es keine gute Kombination ist, wenn Pokerspieler mit einem Revolver am Tisch sitzen. Ich würde in so einem Casino jedenfalls nicht spielen.

Wir wissen also nicht wer Poker tatsächlich erfunden hat und ob es überhaupt so einen Erfinder gibt, aber die Geschichte des Spiels ist gut dokumentiert und sein Erfolg ist unbestreitbar.  Heute belaufen sich die Preisgelder in großen Turnieren auf mehrere Hunderttausend Dollar!





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