25.09.2018

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Was ist das Fibonacci System?

Das Fibonacci System ist eine Setz-Strategie, welche in allen Glücksspielen mit variablen Einsätzen und einfacher Gewinnauszahlung angewendet werden kann. Am beliebtesten wird sie bei Roulette und Blackjack eingesetzt. Sie basiert auf der Fibonacci-Folge von Zahlen.

Die Fibonacci-Folge ist eine Reihe von Zahlen, welche bereits seit Beginn unserer Zeitrechnung bekannt ist. Benannt ist sie aber nach dem italienischen Mathematiker Leonardo Fibonacci, welcher damit im Jahr 1202 das zahlenmässige Wachstum von Kaninchen beschrieb. Die Zahlenfolge wird gebildet, indem die zwei vorhergehenden Zahlen in der Reihe addiert werden und so die nächste Zahl ergeben. Wenn sie mit einer 1 startet, dann lautet sie wie folgt:

1, 1, 2, 3, 5, 8, 13, 21, 34, 55, 89, 144, 233…

Auch wenn Dir diese Folge noch nicht bekannt sein könnte, wirst Du sie bereits in der Natur (z.B. in der Anordnung von Sonnenblumenkernen) oder in der Kunst (z.B. in Form des goldenen Winkels) grafisch dargestellt gesehen haben.

Um dieses System zu verwenden, nutzen wir einfach die Zahlen als Beträge, die wir einsetzen wollen. Anders als beim Martingale-System verdoppeln sich die Einsätze also nicht, sondern sie steigen um die Summe der beiden zuvor getätigten Einsätze an. Die Idee dahinter ist, dass mit diesem System jeder Gewinn die vorherigen zwei Verluste ausgleicht.

Um das Fibonacci System anzuwenden, musst Du als erstes ein Glücksspiel auswählen. Ich werde das Fibonacci System am Beispiel von Roulette erklären, aber wie oben erwähnt kannst Du damit auch Blackjack, Craps etc. spielen. Wichtig ist einfach, dass Du im Falle eines Gewinns den doppelten Betrag zurück erhältst, wie dies beispielsweise bei Roulette beim Setzen auf die einfachen Chancen wie rot oder schwarz der Fall ist. Wenn Du Dich entscheiden hast, welches Spiel Du spielen willst, musst Du nur noch ein passendes Casino auswählen. Eine Empfehlung von mir ist das seriöse online Casino von Jackpot City, wo Du diese Strategie risikolos an den Spielgeld-Tischen ausprobieren kannst.

So, Du hast Dich nun also für ein Spiel entschieden, die entsprechende Casino-Software heruntergeladen und gestartet. Nun kann es losgehen. Was Du jetzt noch benötigst ist ein Stück Papier, auf das Du die Fibonacci-Folge schreibst, und zwar so weit, wie Du Dich wohl mit den Einsätzen fühlst. Das kann z.B. 1, 1, 2, 3, 5, 8, 13 und 21 sein, wenn Du nicht mehr als den 21fachen ursprünglichen Einsatz tätigen willst. Ganz wichtig ist, dass Du Dich an die aufgeschriebene Zahlenfolge hältst, auch wenn etwas schief gehen sollte. Entscheide Dich deswegen vorher, wie viel Du bei einem einzelnen Einsatz höchstens verlieren willst, bevor Du loslegst.

Spielen wir das System nun an einem Beispiel im Roulette durch, wo ich jeweils auf schwarz setze. Als erstes setze ich einen Euro. Ich setze solange einen Euro, bis ich verliere. Wenn ich verliere, setzte ich die nächste Zahl als Einsatz, also wieder einen Euro. Verliere ich erneut, dann setze ich nun zwei Euro. Sollte ich wieder verlieren, dann setze ich 3, als nächstes 5, dann 8 Euro usw. Dies mache ich solange, bis ich entweder gewinne oder mein zuvor gesetztes Limit von z.B. 21 erreiche. Dann fange ich wieder bei einem Euro an.

Wenn jetzt einer meiner Einsätze gewinnt, dann gehe ich zwei Schritte zurück in der Zahlenfolge. Wenn ich also beim Einsatz von 8 Euro gewinne, dann gehe ich zurück und setze 3 Euro ein. Sollte ich gleich wieder gewinnen, dann tätige ich als nächstes einen Einsatz von nur einem Euro.

Das Fibonacci-System lässt sich mit beliebig hohen Einsätzen tätigen. Du musst also nicht zwingend mit einem Euro anfangen. Wenn Du lieber mit 5 Euro als Basis-Einsatz spielst, dann multiplizierst Du einfach die Zahlenfolge mit 5. Sie würde also wie folgt aussehen: 5, 5, 10, 15, 25, 40, 65, 125 etc.

Das Problem mit diesem System ist, dass es nach einer längeren Folge von Verlusten völlig ausser Kontrolle gerät. Wie auch das Martingale System steigen die Einsätze überproportional an. Solange Du aber Deinen Maximaleinsatz so festlegst, dass Du problemlos mehrere komplette Verluste bewältigen kannst, macht es Spass und es bringt Abwechslung in ein recht monotones Spiel wie Roulette. Und verglichen mit dem Martingale-System, wo die Einsätze jeweils um Faktor zwei ansteigen, steigen die Einsätze beim Fibonacci-System etwas weniger schnell an: bei fünf Verlusten in Folge ist man beim Martingale-System schon beim 32fachen ursprünglichen Einsatz angelangt, während beim Fibonacci-System „nur“ der 8fache Einsatz getätigt wird.

Ich persönlich hege einige Sympathien gegenüber dem Fibonacci-System und ziehe es den Systemen von Martingale und d’Alembert vor. Mein aktueller Favorit ist jedoch das Anti-Martingale System,  bei welchem man mit seinem Geld sehr lange spielen kann und auch die Chance auf grössere (aber nicht ganz grosse) Gewinne hat.

Mit dem Fibonacci-System kannst Du die Bank nicht sprengen – es gibt kein System, bei dem man langfristig bei einem Glücksspiel Geld verdienen kann. Es macht aber Spass, nach einer bestimmten Strategie zu spielen und die Einsätze erreichen nicht so schnell wie beim Martingale System schwindelerregende Höhen.

Vergiss aber dabei nicht, Dich an die festgelegten Maximaleinsätze zu halten. Und solltest Du eine Glückssträhne haben, dann nimm Deine Gewinne auch einfach mal mit und mach Dir einen schönen Abend abseits der Glücksspiele mit dem gewonnenen Geld, bevor Du es wieder verzockst.

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